Vergnasterte Jagfallistochinken
Oh, welch geflatschte Riesenbul mein Zirbelmund verquickt!
Du renzige Vernannte zermalatast mein grantig Wulst
mit deinem oserischen Falazul in Manie verzrickt.
Solltest du dir phungalische Ranzen machen, dass du nullst,
verdrisst dein Grobock nicht mehr meine Jagfallistochinken!
Ah, wo drippeln wonnige Haduken? Wo zirbelnde Panaken?
Hat denn retz und hasst nicht Killi beu gewandet?
Muss ich denn grasten um der Ockerpunge Haken?
Jein! Der furlige Phungale ranzt in Keros um den Jandet!
Jein! Die vernannte Oserin verdantult in Usumusifasität!
Ih! Jobelnderinte unter tralonischen Geehrten retzen voll.
Kalonische Baserte zehren von Falazul und dem Termalatoll!
Äh! Riesenbul, dein Zirbelmund vergrattet zwischen schmalen Ranzen,
dein Oseri vergrattert vor der beuzeltischen, vergrufteten Pananzen.
19 – De Ord von Babel
Diese Episode ist nicht besonders lang, dafür experimentell. Ich verwende diesmal eine selbst zusammengebastelte, vermutlich ziemlich inkonsequente und verbuggte, geschlechterneutrale Version der Deutschen Sprache. Fehler dürft ihr mir gerne in den Kommentaren melden. Die Geschichte selbst spielt in der Zukunft, in der ein Wissenschaftler kurz vor der Entwicklung eines Gerätes zur Gedankenübertragung steht, aber was hat der Orden von Babel damit zu tun?
Wer sich zum Thema geschlechterneutrale Sprache schlau machen möchte, dem sei der erwähnte Vortrag des Linguisten Anatol Stefanowitsch empfohlen. Ausserdem kann ich jedem an der Linguistik Interessierten das Sprachlog ans Herz legen.
Die Testikel sind frei
Die Testikel sind frei
wer kann sie ertasten?
Sie baumeln am Bein
wie haarige Datteln.
Nicht zu übersehen,
stören manchen beim Gehen,
der Kugeln sind es zwei:
Die Testikel sind frei!
Ich schaukle, was ich will
und was mich beglücket,
doch alles ohne Drill
und wenn auch wer blicket.
Mein Jucken und Kratzen
besorgen die Tatzen,
es bleibet dabei:
Die Testikel sind frei!
Und sperrt man sie ein
in enger Baumwolle,
das ist nicht sehr fein
und auch nicht sehr dolle.
Denn meine Testikel
sind kleine Vehikel
für lebendigen Brei:
Die Testikel sind frei!
Drum will ich auf immer
den Hosen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Socken mehr plagen.
Man kann ja im Winter
stets heizen mit Zunder
und denken dabei:
Die Testikel sind frei!
Ich liebe das Gefühl
von Luft an den Hoden,
es ist wunderbar kühl
so ganz ohne Loden.
Lasst uns alle davon singen,
dass die Eier frei schwingen,
denn was ist schon dabei:
Die Testikel sind frei!
(frei nach einem deutschen Volkslied)









